Pressemitteilungen

22.1.2015:
Liebe Freunde des Solidaritätskreises für den Kampf der Opelaner,

wir blicken auf 2 Jahre des Kampfes und der Solidarität zurück und sind stolz auf die Opelaner, die die Fackel weitertragen.

Getreu unserer Prinzipien wollen wir nun beschließen, was mit dem Geld in der Streikkasse geschehen soll. Klar ist, dass es für Arbeiterkämpfe verwendet wird.

Kommt bitte möglichst zahlreich zu unserem nächsten Treffen

am 25.2.2015 um 18.30 im Cafe Cheese,
Alte Bahnhofsstr. 180 in Bochum Langendreer.

Euer Solikreis

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Pressemitteilung des Solikreises für den Kampf der Opelaner 19.10.2014

Wer kämpft, bekommt Solidarität!

Der 'Solikreis für den Kampf der Opelaner' begrüßt die Pressemitteilung der Offensiv-Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit vom 13. 10.14 und folgt gerne deren Einladung zu einem Treffen am Sonntag, 26.10.14 zur Beratung des Kampfs um jeden Arbeitsplatz und gegen angekündigte Kündigungen in Bochum, gegen Diskriminierung und politische Unterdrückung.

GM/Opel und die Medien tun alles um den Eindruck zu erwecken, bei Opel sei alles gelaufen, 99% der Belegschaft hätten den Aufhebungsvertrag unterschrieben usw. Wie viel Druck auf die Kollegen gemacht wurde, darüber wird nicht geschrieben.

Es ist eine Herzensangelegenheit aller Arbeiter und der Öffentlichkeit, die Opelaner, die Zulieferer und Leiharbeiter zu unterstützen und der Solikreis steht nach wie vor für die volle Unterstützung des Kampfs um jeden Arbeitsplatz!

Über 42000€ wurden für die Streikkasse der Opelaner und Johnson Controlls gesammelt und es gehen weiterhin Spenden und Solidaritätsschreiben ein. Es wurde auch schon Streikgeld ausgezahlt und auch ein gesondertes Spendenkonto für Prozeßkosten kämpferischer Kollegen eingerichtet.

Das obengenannte Treffen findet am Sonntag, 26.10.14 um 13 Uhr im 'Cafe Cheese', Alte Bahnhofstr.180 in Bochum-Langendreer statt.

Spendenkonto: Jutta Kleiner, Petra Stephan, Stichwort: Solidaritätskreis Opel

Kto.-Nr.: 327067100, BLZ 430 601 29, Volksbank Bochum Witten e.G.

IBAN: DE43 4306 0129 0327 0671 00, BIC: GENODEM1BOC

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Homepage: http://www.opelanersoli.de

V.i.S.d.P.: Ulrich Achenbach, Alte Wittener Str., 44808 Bochum


Pressemitteilung des Solikreises für den Kampf der Opelaner 20.2.14

Mit der neu gegründeten Gesellschaft unter dem mißverständlichen Namen 'Perspektive 2022', einem „verbesserten Abfindungsprogramm“ und einer „Vermittlungsinitiative“ soll von GM/Opel und der Stadt Bochum der Eindruck erweckt werden, dass 1) mit Opel Bochum alles gelaufen sei und 2) dass es ja gar nicht so schlimm sei, wenn das Werk geschlossen werden soll und mehr als 40000 Arbeitsplätze in der Region vernichtet werden. Haben nicht Zehntausende im März 2013 zum Ausdruck gebracht, dass sie solidarisch mit den Opelanern sind und für Erhalt der Arbeitsplätze eintreten?

Der Solikreis sammelt getreu dem Motto: 'wer kämpft, bekommt Solidarität' weiter Spenden und erfährt viel Zuspruch. Kollegen von Mercedes in Bremen schickten diese Woche ihre Spenden zu.

 

 


18.10.13

Der Solikreis für den Kampf der Opelaner zahlt Streikgeld aus!

Damit löst er seine Selbstverpflichtung, einen Streik der Opelaner für ihre Arbeitsplätze auch finanziell zu unterstützen, ein.
Am 18.1013 fand die erste Streikgeldauszahlung  für Kollegen, die in der Nacht von 9.9. auf 10.9. gestreikt haben, statt.
Schon vorher hatte der Solikreis 500 Handzettel an die von Lohnabzug betroffenen Kollegen der Nachtschicht verteilt mit einem Vordruck, auf dem Streikgeld beantragt werden kann. Gesammelt wurden für die Streikkasse der Opelaner inzwischen über 35000€.
In kollegialer, solidarischer Atmosphäre fand die Auszahlung der ersten 565,94€ im Cafe Cheese , Alte Bahnhofstr. 180 in Bochum- Langendreer statt, ein weiterer Auszahlungstermin ist am Mittwoch, 23.10.13 ebenfalls dort geplant. Wer diesen nicht wahrnehmen kann, sollte sich beim Solikreis melden, um weitere Termine zu vereinbaren.
Herzlich verabschiedeten wir uns von den Kollegen und wünschen uns, sie bald wieder zu sehen.
Empört sind wir darüber, dass GM/Opel mindestens in einem Fall den Kollegen für den Streiktag einen Tag von der Sozialversicherung abgemeldet hat. Es meldete sich sofort die Rentenversicherung und wollte den 'neuen Arbeitgeber' erfahren.
Will man so die Kollegen von weiteren Streiks abhalten?
Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen – Opel muss das sofort rückgängig machen!
Der Solikreis wird diese Schikane öffentlich und sich juristisch  kundig machen und den Kollegen in dieser Auseinandersetzung zur Seite stehen.

Offener Brief / Pressemitteilung des Solikreises

Der Solikreis wurde am 23.5.13 gegründet und hat seitdem mehr als 28.000 € für eine Streikkasse der Opelaner gesammelt. Der aktuelle Spendenstand wird regelmäßig auf der Homepage veröffentlicht.
Schülerinnen und Schüler, Frauen, Kollegen verschiedenster Belegschaften folgten dem Aufruf "Einen Stundenlohn für den Kampf der Opelaner".
"Nicht aufgeben! Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren", sind sich viele Menschen bundesweit und gerade im Ruhrgebiet und in Bochum einig.
"Wir brauchen die Arbeitsplätze und unsere Jugend eine Zukunft!" Besonders junge Menschen wollen den Opel Kollegen Mut machen, in den Streik zu treten und ergreifen Initiative zum Spendensammeln. Denn für einen solchen selbstständigen Streik muss auch die Streikunterstützung selbst aufgebracht werden.
Jetzt erdreisten sich Betriebsräte wie Dietmar Hahn, gegen die Spendensammlung zu hetzen und das Gerücht aufzubringen, das Geld ginge ja vielleicht an die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands).
Die Teilnehmer/innen des letzten Treffens des Solikreises am 17.7.13 brachten ihre Empörung zum Ausdruck: „waren es doch gerade die Spendengelder, die die Betriebsräte um Einenkel beim Streik 2004 erhalten hatten, von denen kein Opelaner jemals einen Cent erhalten hat. Letztlich wurde das Geld der Aktion 'Lichtblicke' übergeben.“

Jede(r) kann sich über die Arbeitsweise des Solikreises, seine Grundsätze und Finanzrichtlinien über die Homepage www.opelanersoli.de ein Bild machen.
Jede(r), der den Kampf der Opelaner unterstützen möchte, außer Faschisten, auch jede Partei, ist uns herzlich willkommen.
Dass  die MLPD bisher als einzige Partei aktiv Spenden sammelt und u.a. an Infoständen und vor Betriebstoren die Solidarität organisiert, können wir nur begrüßen.
Wer sich überzeugen will, wie der Solikreis arbeitet, wer selbst mitmachen und Vorschläge einbringen möchte, ist herzlich eingeladen zum nächsten Treffen am 28.8.13 um 18.30 Uhr im Cafe Cheese, Alte Bahnhofstr.180, Bochum-Langendreer.


 

 

Pressemitteilung von Annegret Gärtner-Leymann, Betriebsrätin bei Opel Bochum und Steffen Reichelt, stellv. Vertrauenskörperleiter der IG Metall bei Opel Bochum:

„Am Freitag, 12. Juli, findet um 9 Uhr vor dem Arbeitsgericht Bochum, Marienplatz 2, eine Solidaritäts- und Protestkundgebung gegen die Abmahnung von Rainer Weinmann durch die Adam Opel AG statt. Um 10 Uhr beginnt der Gütetermin anlässlich seiner Klage gegen die Abmahnung. Hintergrund ist die Teilnahme des Kollegen an einer Informationsveranstaltung des Betriebsrats am 21. Mai,bei der sich Rainer mehrfach kämpferisch zu Wort gemeldet hatte. Angeblich sei er an diesem Tag ohne konkreten Arbeitsauftrag mit dem Gabelstapler gefahren.

Die Belegschaft hatte am 21. Mai für viereinhalb Stunden unter dem Motto 'Es ist 5 vor 12' die Arbeit niedergelegt, Antworten der Geschäftsleitung gefordert und gegen die geplante Werksschließung protestiert. Während Opel zunehmend versucht, in der Frage der Werkschließung und Produktionsverlagerung Fakten zu schaffen, soll dieser berechtigte Protest der Belegschaft diskriminiert und kriminalisiert und an einer Person ein Exempel statuiert werden.

In diesem Zusammenhang sehen wir auch die im Ergebnis vergeblichen Versuche der Werksleitung in der vergangenen Woche, Rainer an der Ausübung seiner gewählten Funktion als Vertrauensmann der IG Metall zu hindern, um ihn gezielt zu unterdrücken und einzuschüchtern. So sollte er für eine Sitzung der Vertrauensleute nicht von der Arbeit freigestellt werden, obwohl hierzu nach einer Betriebsvereinbarung jeder Vertrauensmann berechtigt ist. Es richtet sich gegen die ganze Arbeiterbewegung, unsere gewerkschaftlichen Rechte und kann von keinem demokratisch gesinnten Menschen hingenommen werden, wenn Konzerne wie GM die Menschen massenhaft in die Arbeitslosigkeit treiben dürfen und gleichzeitig der Protest dagegen kriminalisiert, behindert und eingeschüchtert wird.

In diesem Sinne sehen wir uns in der Pflicht, die demokratischen Rechte und Freiheiten der Beschäftigten gerade in dieser Situation zu verteidigen und zum Beispiel mit einem vollständigen und allseitigen gesetzlichen Streikrecht auszubauen. An der Belegschaft von Opel Bochum soll ein Exempel statuiert werden – machen wir ein Exempel für den Kampf um die Zukunft daraus!“


Pressemitteilung vom 29.05.2013

Über 11.170 Euro Spenden für die Streikkasse der Opelaner 

Nur wenige Wochen seit der Gründung des Opel-Solikreises für die kämpfenden Opelaner stieg das Spendenaufkommen deutlich auf über 10 000 Euro an. Größere Spenden kamen u.a. aus Aschaffenburg, von den Siemens-Kollegen aus Krefeld, von den Ford-Kollegen und anderen Bürgern aus Köln, von der Montagsdemonstration Dresden, aus Eisenach und aus Düsseldorf. Daneben wurden zahlreiche Geldspenden direkt am Tagungsort des Solikreises, dem Cafe Cheese in Bochum-Langendreer, abgegeben.
 
Insgesamt sind 11.178,97 Euro Spenden eingegangen - Tendenz steigend!  Weitere Spenden sind gern gesehen!
 
Spendenkonto: Jutta Kleiner, Stichwort: Solidaritätskreis Opel Kto.-Nr.: 327067100, BLZ 430 601 29 Volksbank Bochum Witten e.G.
 
 Jeder Cent zählt!
 
Das Koordinierungsteam
i.A. Ulrich Achenbach


 

 

Pressemitteilung vom 21.05.2013

Solidaritätskreis gratuliert den Opelanern zu ihrer mutigen Aktion

Gespannt haben einige Mitglieder des Solikreises am 21.05.13 die erweiterte Infostunde von fünf vor 12 bis kurz nach 4 am Opelwerk 1, Tor 1 von der anderen Seite des Zauns beobachtet.  Es wird immer deutlicher, dass die Belegschaft sich nicht erpressen lässt.

Am gleichen Abend sich der Solikreis im Cafe Cheese getroffen, um zu beraten, wie den Opelanern weiterhin der Rücken gestärkt werden kann.

Unter anderem wurde der aktuelle Spendenstand für die Streikkasse bekannt gegeben:

 7.083,00 €

Spenden kamen aus unterschiedlichen Betrieben, Gruppen und von Einzelpersonen aus der ganzen Bundesrepublik.

Spendenkonto: Jutta Kleiner, Stichwort: Solidaritätskreis Opel Kto.-Nr.: 327067100, BLZ 430 601 29 Volksbank Bochum Witten e.G.

Zum nächsten Treffen lädt der Solidaritätskreis alle, die zum Streik der Opelaner beitragen wollen, herzlich ein: Mittwoch, 29.5., 18.30 Uhr, Cafe Cheese, Alte Bahnhofstr. 180, Bochum Langendreer.

Das Koordinierungsteam

i.A. Ulrich Achenbach

 


 

Pressemitteilung vom 16.05.2013

Über 4 376 Euro Spenden für die Streikkasse der Opelaner

Zum zweiten Treffen des Solidaritätskreises für die kämpfenden Opelaner kamen am 15.5. über 30 Personen nach Bochum-Langendreer.

Zahlreiche Betriebe und Organisationen und auch Einzelpersonen spendeten insgesamt  4376,60 Euro! Darunter Metaller, die wie in Darmstadt oder bei Ford Köln während der Warnstreiks in der Tarifrunde für die Streikkasse der Opelaner sammelten.

Der Solikreis bereitete eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Opel Bochum – Kampf um jeden Arbeitsplatz für die Zukunft der Jugend“  mit Vertretern der Belegschaft von Opel  und der Solidaritätsbewegung auf dem internationalen Pfingstjugendtreffen in Gelsenkirchen vor.

Die Podiumsdiskussion ist am Pfingstsonntag, 19.5.13, von 17.15 bis 18.45 Uhr in Gelsenkirchen, Trabrennbahn (am Revierpark Nienhausen) auf der Hauptbühne.

Spendenkonto: Jutta Kleiner, Stichwort: Solidaritätskreis Opel Kto.-Nr.: 327067100, BLZ 430 601 29 Volksbank Bochum Witten e.G.

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zum nächsten Treffen lädt der Solidaritätskreis alle, die zum Kampf der Opelaner beitragen wollen, herzlich ein: Mittwoch, 29.5., 18.30 Uhr, Cafe Cheese, Alte Bahnhofstr. 180, Bochum Langendreer

Das Koordinierungsteam

i.A. Ulrich Achenbach