Solidaritätserklärungen

 Solidaritätskreis Continental Dortmund

 24.9.2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Opel Bochum

Der Solidaritätskreis Continental Dortmund sendet euch solidarische Grüße.

Auch wir stehen im Kampf um unsere Arbeitsplätze. Im Juni begann Continental Automotive mit den ersten Entlassungen von 65 Kollegen und Kolleginnen. Im Rahmen einer Produktionsverlagerung sollen insgesamt 340 feste tarifliche Arbeitsplätze in Dortmund bis Ende 2015 vernichtet werden.

Allen 65 Kollegen wurde ein Wechsel in die Auffanggesellschaft PEAG „schmackhaft“ gemacht, oder besser gesagt, sie wurden dazu unter Druck gesetzt. Betriebsrat und IGM-Führung haben einem entsprechenden Sozialplan und „Interessenausgleich“zugestimmt. Dieser „Interessenausgleich“ bedeutet aber für uns den Weg in die Arbeitslosigkeit.

Wie bei euch führen auch wir die Auseinandersetzung, wie wir unsere Arbeitsplätze verteidigen können. Wir unterstützen die Kolleginnen, die vor dem Arbeitsgericht eine Klage eingereicht haben. In der Belegschaft führen wir die Auseinandersetzung weiter, dass nur der Kampf um jeden Arbeitsplatz der richtige Weg ist. Das haben wir 2008 mit unserem selbständigen 2-tägigen Streik bereits gezeigt. Wir tragen Verantwortung für die Zukunft unserer Jugend.

Was kann uns daran hindern, auf einen gemeinsamen ruhrgebietsweiten Kampf aller Belegschaften hinzuarbeiten? Gemeinsam sind wir stark. Ihr habt Widerstand geleistet und seid nicht in die Knie gegangen trotz jahrelangem Dauerbeschuss durch GM, Politikern, Medien und der Kapitulation der rechten Gewerkschaftsführung.

Wir blicken auf euch und eure Entscheidung, die von Opel geplante Arbeitsplatzvernichtung nicht kampflos hinzunehmen.

Wir möchten euch dazu ermutigen und versichern euch, solidarisch an eurer Seite zu stehen. Wir sind sicher, dass auch ihr solidarisch an unserer Seite steht.

Mit solidarischen Grüssen

Einstimmig verabschiedet am 24.9.2014

i.A.

Bernd Mechenbier

Franz Stockert

Kontakt: Franz Stockert, Oesterholzstr. 26, 44145 Dortmund, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Frankfurt, 22. September 2014
Die Frankfurter Montagsdemo gegen die Hartz-Gesetze ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung auf der
Hauptwache geworden. Seit mehr als 10 Jahren versammeln wir uns hier jeden Montag von 18-19 Uhr zum Protest gegen die Hartz-Gesetze, die Agenda 2010 und die ganze menschenfeindliche Konzern- und Regierungspolitik. Seit mehr als 10 Jahren informieren wir über gerechte Kämpfe der Menschen und organisieren die Solidarität. Seit mehr als 10 Jahren führen verschiedene Ansichten zu solidarischen Diskussionen am Offenen Mikrofon.
Solidarität mit den Kollegen bei Opel-Bochum und ihren Familien war heute unser Thema:
Die Kollegen müssen sich entscheiden, ob sie 'freiwillig' den Aufhebungsvertrag unterschreiben, also 'freiwillig' ihren Arbeitsplatz und ihre Ehre verkaufen und damit kampflos aufgeben, oder ob sie auf das Vertrauen in die eigene Kraft und in die Kraft der Solidarität setzen und den Hammer fallen lassen.
Die Montagsdemo fasste heute folgenden Beschluss:
✔ Die Spendensammlung heute geht an den „Solidaritätskreis für den kampf der Opelaner“ (www.opelanersoli.de) in die Streikkasse.
✔ An dem Tag, an dem wir erfahren, dass der Hammer fällt, treffen wir uns um 18 Uhr am Platz der Montagsdemo,
beraten und organisieren sofort die Solidarität. Wir informieren uns und die Öffentlichkeit, sammeln Spenden für die Streikkasse und überlegen weitere Schritte.
Die Spendensammlung heute hat 82 Euro ergeben, die umgehend überwiesen werden auf das Spendenkonto: Jutta Kleiner, Petra Stephan; Kto.-Nr.: 327 067 100, BLZ 430 601 29 Volksbank Bochum Witten e.G. Stichwort: Solidaritätskreis Opel
v.i.S.d.P Sprecher der Montagsdemo, montags 18 - 19 Uhr, Hauptwache


 

Betreff: Solidarität Montagsdemo Stuttgart
Datum: Tue, 23 Sep 2014 14:46:34 +0200
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Liebe, mutige und kämpferische Opel-Kollegen,
 
zunächst belückwünschen wir euch für den erneuten Abfuhr an die GM, "freiwillig" die Arbeitsplätze aufzugeben. Gestern auf der Montagsdemonstration in Stuttgart auf dem Schloßplatz haben wir über euren Kampf und Auseinandersetzungen berichtet und die Solidarität mit euch und eurem Kampf organisiert unter dem Motto "Eure Kampf ist unsere Kampf". Es wurde einstimmig beschlossen, die Einnahmen der Montagsdemo vom  22.09.  in Höhe von 97,- Euro für eure Streikkasse zu spenden.
 
Viel Erfolg, ihr seid nicht allein.
 
im Namen der Montagsdemonstration Stuttgart
Nuran Cakmakli

 Rüsselsheim, 21. September 2014

 SOLIDARITÄTS-ERKLÄRUNG

 Liebe OPELANER, Kolleginnen und Kollegen,

unser „bundesweite Vorbereitungstreffen für die 1. Internationale Automobilarbeiterkonferenz 2015 in Sindelfingen“ erklärt euch unsere volle Solidarität.

Auch wenn euer OPEL Werk in Bochum von den zentral ausgerichteten Medien über BILD- Zeitung, Funk und Fernsehen schon seit Monaten für tot erklärt wird, zeigen doch alle ihre Versuche euch mit Abfindungen, Sozialplänen und anderen Betrugsmanövern klein zu kriegen nur das Eine:

Die Auto-Monopole fürchten nichts mehr, als den entschlossenen selbständigen gemeinsamen Kampf der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Seit dem 1. Automobilarbeiter-Ratschlag 1998 arbeiten wir an der Entwicklung von Zusammenarbeit der Belegschaften über Konzern- und Ländergrenzen hinweg und bereiten jetzt die erste internationale Automobilarbeiterkonferenz für 2015 vor, um zu einer festen Koordination und verbindlichen internationalen Zusammenarbeit überzugehen.

Euer Kampf ist ein wichtiger Schritt zur Arbeiteroffensive. Für die Zukunft, die Jugend und unsere Kinder ist er genau der richtige Schritt.

Ihr steht nicht allein. Automobilarbeiter und ihre Familien bundesweit und international stehen an eurer Seite. Seid versichert, dass wir unsere ganzen Kräfte und Potentiale dafür nutzen werden, Solidarität und Unterstützung zu organisieren und den Kampf gemeinsam mit euch zu führen.

Einstimmig beschlossen auf dem bundesweiten Vorbereitungstreffen in Rüsselsheim am Sonntag, 21. September 2014 mit 24 Teilnehmern aus über 10 Automobil- und Zulieferer-Betrieben.

Wir überweisen die heute gesammelten Spenden von 151,37 € für euren Kampf auf euer Solidaritätskonto.

Kontakt und Info über:

www.iaar.de


Von: Solidaritätskreis <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>
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Datum: 6. Februar 2014 um 09:38
Betreff: Solidarität mit Christian Link

Lieber Chris,
der Solidaritätskreis für den Kampf der Opelaner hat auf seinem Treffen am
5.2.14 über dein Anfahrverbot auf allen Schachtanlagen gesprochen und wir
möchten hiermit unsere Empörung darüber zum Ausdruck bringen.
Der Solikreis steht hinter dir! Deine vermeintlich 'falschen Behauptungen' über
den Giftmüll Unter Tage sind den RAG Konzernherren ein Dorn im Auge und sie
wollen dich mundtot machen. Es soll verhindert werden,dass sich die Wahrheit
Bahn bricht und sich  immer mehr   Kumpel  der kämpferischen Richtung von
'Kumpel für AUF' anschließen.  Das werden sie nicht verhindern können!
Wie die Konzerne mit  unseren natürlichen Lebensgrundlagen umgehen, kann man
auch bei Opel sehen: das durch Altlasten des Bergbaus, PCB und Asbest belastete
Werksgelände soll nach dem Wunsch von GM/Opel im Projekt 'Bochum 2022'  für
Unsummen städtischer Gelder und Landesgelder saniert werden.Von der Gesundheit
der Opelaner ist kein Wort in den Medien zu finden!
Wir wünschen Dir viel Kraft und einen langen Atem - wer kämpft, bekommt
Solidarität!

i.A. Heike Borgwardt


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Wunsch eines anderen Solikreises:

Liebe KollegInnen,
 
wir bitten Euch um die Weiterleitung, Verbreitung und Veröffentlichung der folgenden Erklärung des Solikreises "7. November".
 
Am 7. November 2012 demonstrierten 250 KollegInnen von Ford Genk in Köln gegen die Schließung ihres Werks. Die Folge war ein Amoklauf der Polizei, die mit mehreren Hundertschaften anrückte. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 16 Kollegen aus Belgien und Köln eingeleitet - wegen "besonders schwerem Landfriedensbruch".
 
Wir sagen dazu: Das wirkliche Verbrechen ist die Werksschließung. Der Widerstand dagegen ist voll und ganz gerechtfertigt. Wir wenden uns gegen die Kriminalisierung.
 
Wir bitten Euch um Solidaritätserklärungen!
 
Mit solidarischen Grüßen aus Köln
Solikreis "7. November"


 Hallo,
ich habe gestern vor unserer IGM Vertrauensleute Versammlung Spenden für den Kampf der Opleaner von ca. 35 ThyssenKrupp Kollegen (Werk DU-Hamborn/Beeckerwerth) bekommen, insgesamt 85.-€.
Überweise sie umgehend auf eurer Konto.
 
Herzliche und solidarische Grüße
Stefan aus Duisburg


Liebe BASTA!-Frauen,lieber Solikreis,
liebe MLPD-Bundestagskandidatinnen Gabi Gärtner und Vesna Buljevic!

Wir Frauen vom Frauenverband Courage haben eure Berichte über die Ereignisse bei Opel
Bochum am 9. und 10. September gespannt verfolgt. Wir unterstützen mit ganzem Herzen den
Kampf der Opelaner und die Spendensammlung dafür. Für uns ist es auch Wahlprüfstein, wie
die zur Wahl stehenden Parteien und Kandidaten sich in Wort und Tat dazu stellen.
Wir finden, ihr könnt sehr stolz sein auf eure Männer, Kollegen, Familienangehörigen und alle
Opel-Kolleginnen und -Kollegen, wie mutig und mit welchem Rückgrat sie einem Konzern wie
GM entgegen treten. Und das nicht nur für sich und eure Familien, sondern auch für Zehntausende
andere! Und wir sind auch stolz auf euch, dass ihr diesen Kampf mitkämpft und euch
nicht einschüchtern lasst und euch gegenseitig stärkt. Wir sind allerdings auch umso empörter
und wütender, wie ihr dafür attackiert werdet - mit Werksschutz, Beschimpfungen, körperlicher
Gewalt, Polizei, Androhung einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Das ist ungeheuerlich!
Wo leben wir, was ist das für eine Demokratie?! Wir unterstützen euren Protest dagegen, auch die
Forderung nach Konsequenzen gegen den Werksschutzleiter und stehen voll hinter euch! Ihr
habt eure Sache gut gemacht und wir werden uns sicher nicht abhalten lassen von unserer
vollen Solidarität.

Mit couragierten Grüßen,
die Frauen vom Bundesvorstand Courage


 

 Liebe Opel-Kollegen,

auf unserem letzten Treffen der Wählerinitiaitve "Frank Oettler", des Direktkandidaten der MLPD für Halle/Saale haben wir uns mit der
Situation in Eurem Werk beschäftigt. Es ist vollkommen richtig, dass Ihr gegen die Werksschließung und für den Erhalt aller Arbeitsplätze im
Interesse der Zukunft der Jugend kämpft. Auch hier in Halle und Umgebung haben verschiedene Betriebe Stellenabbau angekündigt, so z. B. die
Stadtverwaltung und die Stadtwerke in Halle. Ein Streik in Eurem Werk kann zum bundesweiten Signal für andere Belegschaften werden, sich
ebenfalls nicht alles gefallen zu lassen. Deswegen sammeln wir gegenwärtig Spenden für Eure Streikkasse und solidarisieren uns uneingeschränkt mit Eurem Kampf!
 
Mit kämpferischen und solidarischen Grüßen
die Wählerinitiative "Frank Oettler"


 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auf der Montagsdemo in Witten vom 11. Juni wurde wieder einmal ausführlich über die Situation der Belegschaft der von Werksschließung bedrohten Niederlassung von Opel in Bochum berichtet.

In mehreren Redebeiträgen wurden die Teilnehmer und zahlreiche Zuhörer am Berliner Platz vor allem über die momentane Hauptfrage informiert, wie es der berechtigten Ablehnung des Erpressungsversuches des Opel-Vorstandes nunmehr weitergehen soll.

Wir können gut nachvollziehen, dass es für Euch nach dem klaren Votum nicht in Frage kommt, jetzt einfach zu kapitulieren, es aber auch nicht einfach ist, mal eben so einen unbefristeten Arbeitskampf anzufangen.

Deshalb wollen wir Euch versichern, dass die überwiegende Meinung in unseren zahlreichen Diskussionen von einer festen und verbindlichen Solidarität und Sympathie mit dem Kampf um jeden Arbeitsplatz geprägt war und ist. Denn es geht nicht nur um Euch aktuell Beschäftigte, sondern um zahlreiche von Opel abhängige Arbeitsplätze, nicht zuletzt für die Jugend.

Als praktischen Ausdruck haben wir seit einiger Zeit mit dem Sammeln von Solidaritätsspenden begonnen, um dazu beizutragen, dass das finanzielle Risiko eines Kampfes überschaubar bleibt.

Gleichzeitig werben wir damit in der Öffentlichkeit um Solidarität mit Eurem Existenzkampf und für den Gedanken, sich nicht unterkriegen zu lassen. Das ist für jede Bewegung heutzutage wichtig. Das bisherige Echo ist positiv.

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag der Montagsdemo Witten
Markus Freiburg und Romeo Frey


 

Liebe Freunde, 

wir haben unter uns Kollegen gesammelt und überweisen euch heute die Summe von 134€. Die Kollegen wünschen euch viel Mut und Kraft und können sich vorstellen, wie hart die Entscheidung jetzt für euch sein muss. Viele sagen, "der Käse ist doch schon gegessen" aber viele sagen auch "Wer nicht kämpft, hat schon verloren" und dass ihr ja schonmal bewiesen habt, dass ihr eine Werksschließung verhindern könnt. Wir verteilen eure Mitteilungen und machen euren Kampf bekannt. Es ist gut, dass der Angriff auf Rainer von euch so offensiv zurückgewiesen wurde. 

Wir wollen am 18.6. auf unserer Betriebsversammlung von eurer Situation berichten. 

Wenn ihr kämpft, kommen wir und helfen euch. 

Viele liebe Grüße aus Kassel

i.a. Mirjam Gärtner 


 

Hallo Solidaritätskreis und Opelaner,

Bei eurem Kampf für den Erhaltung aller Arbeitsplätze im Opelwerk Bochum wünsche ich euch viel Kraft, Ausdauer und Geduld. Damit sichert ihr auch die Zukunft euer Kinder und Enkel. Meine Solidarität und Unterstützung habt ihr. Als finanzielle Streikhilfe habe ich heute einen zweistelligen Euro Betrag auf das Spendenkonto überwiesen.

Mit solidarischen Grüßen

Hans-Jürgen Wille


Hallo Freunde und Kollegen,
auch bei Daimler in Sindelfingen gibt es Kollegen die den Kampf gegen die Arbeitsplatzvernichtung richtig finden. Freue mich, Euch mitteilen zu dürfen, dass dafür  220 € in der E-Klasse gesammelt wurden. Werde das Geld morgen überweisen und meinen kollegen die mir vertraut haben, das auch zeigen.

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

Mit solidarischen Grüssen,
                                        Siggi


 

An den

Solidaritätskreis Opel

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben von der Betriebsaufbaugruppe der MLPD bei BP und Sabic in Gelsenkirchen Spendensammlungen für Eure Streikkasse gemacht. Dazu konnten die Kollegen auch mit ihrer Unterschrift ihre Solidarität bekunden. (s. Foto) Bei Sabic (ein von BP, bzw. Veba „outgesourcter“ Chemieproduzent) stehen ebenfalls Entlassungspläne ins Haus.

Bei der Spendensammlung vor dem Haupttor haben Kollegen 63,48 Euro gespendet.

Bei der Spendensammlung am Tor Nord kamen heute früh von 23 Kollegen 22,55 Euro zusammen. Weil auf dem Werk gerade eine Revision läuft waren das zum größten Teil Kollegen, die bei Fremdfirmen angestellt sind, für ein paar Wochen hier als Wanderarbeiter arbeiten und sehr wenig verdienen. Die meisten kommen aus Polen und aus anderen osteuropäischen Ländern. Auch wenn sie wenig informiert sind – was Solidarität ist, haben viele von Ihnen verstanden.

Für Euren Kampf wünschen wir viel Mut und Erfolg!

Glück AUF!

i.A. Anna Bartholomé

 

Spendensammlung für Opelaner

 


 

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

auf der gestrigen Montagsdemo in Witten wurde wieder einmal ausführlich über die Situation der Belegschaft der von Werksschließung bedrohten Niederlassung von Opel in Bochum berichtet.

In mehreren Redebeiträgen wurden die Teilnehmer und zahlreiche Zuhörer am Berliner Platz vor allem über die momentane Hauptfrage informiert, wie es der berechtigten Ablehnung des Erpressungsversuches des Opel-Vorstandes nunmehr weitergehen soll.

Wir können gut nachvollziehen, dass es für Euch nach dem klaren Votum nicht in Frage kommt, jetzt einfach zu kapitulieren, es aber auch nicht einfach ist, mal eben so einen unbefristeten Arbeitskampf anzufangen.

Deshalb wollen wir Euch versichern, dass die überwiegende Meinung in unseren zahlreichen Diskussionen von einer festen und verbindlichen Solidarität und Sympathie mit dem Kampf um jeden Arbeitsplatz geprägt war und ist. Denn es geht nicht nur um Euch aktuell Beschäftigte, sondern um zahlreiche von Opel abhängige Arbeitsplätze, nicht zuletzt für die Jugend.

Als praktischen Ausdruck haben wir seit einiger Zeit mit dem Sammeln von Solidaritätsspenden begonnen, um dazu beizutragen, dass das finanzielle Risiko eines Kampfes überschaubar bleibt.

Gleichzeitig werben wir damit in der Öffentlichkeit um Solidarität mit Eurem Existenzkampf und für den Gedanken, sich nicht unterkriegen zu lassen. Das ist für jede Bewegung heutzutage wichtig. Das bisherige Echo ist positiv. 

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag der Montagsdemo Witten

Markus Freiburg und Romeo Frey

 


An die Bochumer Opelaner

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Die Wählerinitiative „Anne Höcker“ (Kandidatin für die MLPD/Offene Liste zur Bundestagswahl 2013 in Berlin-Mitte) hat einstimmig auf ihrem gestrigen Treffen beschlossen, dass sie Euch mit diesem Schreiben den Rücken stärken will. Respektvoll verfolgen wir Euren Kampf um die Arbeitsplätze  und werden ihn breit bekannt machen. Ihr habt aus dem letzten Arbeitskampf Kraft geschöpft, um gegen die geplante Schließung energisch vorzugehen.

Die Rücknahme, das Ersatzteillager zu schließen, ist ein Teilerfolg und macht Mut! 

Ein  Kampf gegen die Schließung von Opel Bochum wäre ein Vorbild- in Deutschland und international.

Wir sind für die 30-Stundenwoche bei vollem Lohn-und Gehaltsausgleich von Montag bis Freitag. Das schafft Arbeitsplätze und ist durch die zunehmende Produktionssteigerung allemal bezahlbar.

Die weltweite Absatzkrise in der Automobilbranche habt nicht ihr zu verantworten.
Deshalb macht ihr zu Recht die Abwälzung der Krisenlasten nicht mit.

Lasst Euch nicht spalten, einlullen und einschüchtern.
Gemeinsam seid ihr stark!

In diesem Sinne

gez. Anne Höcker
gez. Hansheinrich Burmeister

Berlin, den 26.Mai 2013


 

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen vom Solidaritätskreis,

heute habe ich Spendengelder von der Dortmunder Montagsdemo am 27.5.2013
an euer Solidaritätskonto überwiesen. Die Spenden von 66,70 € wurden bei der Montagsdemo gesammelt.
Zusätzlich wurden noch 13 € von einer kurdischen Kollegin überwiesen, die damit ein mehrfaches von ihrem Stundenlohn spendete.
Der Gesamtbetrag ist also 79,70 €.
Wann trifft sich eigentlich der Solidaritätskreis ? Ist das regelmäßig ?

Viele Grüße

Andreas Kossack
Dortmund


Liebe Kolleginnen und Kollegen vom Solikreis für Opel!

Heute früh haben wir 60,73 € vor Tor 2 bei Voith in Heidenheim (Maschinenbauer) unter den Kollegen der Frühschicht für Eure Unterstützung gesammelt.
Das Geld wird in den nächsten Tagen auf Eurem Konto eingehen.
Wir wünschen Euch viel Geduld und Kraft.
Mit solidarischen Grüßen von der eiskalten Ostalb

i.A. Renate Radmacher


 

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Opel Bochum, zu Recht habt ihr den Erpresservertrag von GM abgelehnt! Für vage Versprechungen solltet ihr weitere Verschlechterungen hin nehmen. Zu diesem mutigen Schritt gratulieren wir euch! Das ist ein wichtiges Signal für alle anderen Belegschaften! Auch bei Siemens sollen tausende Stellen in Deutschland vernichtete werden. Warum sollen wir ständig Verschlechterungen hin nehmen damit die Margen steigen ?! Jetzt will GM euer Werk schon 2014 schließen und es steht die Frage, wie es weiter geht. Das ihr kämpfen könnt habt ihr 2004 offensiv gezeigt. Wir führen einen gemeinsamen Kampf!

Mit kollegialen Grüßen

Kollegen und Vertrauensleute der Endmontage bei Siemens Krefeld


 

An die Opel-Belegschaft in Bochum

(über den Solidaritätskreis mit dem Kampf der Opelaner)

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Als Ihr am 21. März mit großer Mehrheit den erpresserischen Knebelvertrag von General  Motors abgelehnt habt, ging ein Raunen durch das ganze Revier: Respekt für diese mutige Entscheidung! Seitdem wird über die Medien massiv versucht, diese Stimmung der Solidarität zu kippen und die Belegschaft zu spalten. Herablassend werdet Ihr als „gescheitert“ dargestellt und wird Euch noch selbst die Schuld für die geplante Werksschließung gegeben. Dabei habt Ihr nur Lehren aus vielen bitteren Erfahrungen unter anderem bei Nokia gezogen und einen Tod auf Raten abgelehnt. Es geht hier auch um mehr als um die Arbeitsplätze in Bochum. Im ganzen Revier hängen tausende Arbeitplätze und damit auch Zukunftschancen für die Jugend vom Opel-Werk ab, auch in Essen. Auch in vielen Betrieben in Essen stehen wegen der anhaltenden Weltwirtschaft- und Finanzkrise zahlreiche Arbeitsplätze auf der Kippe. Auch hier stehen Belegschaften vor Entscheidungen: Kämpfen oder auf ein „kleineres Übel“ hoffen. Wirklich alternativlos ist aber nur eins: wer nicht kämpft hat schon verloren. Deshalb: Wer kämpft, kann verlieren, aber auch gewinnen. Die Entscheidung, gegen den Stilllegungsbeschlusses den Kampf um jeden Arbeitsplatz mit einem Streik aufzunehmen, kann Euch niemand abnehmen. Aber wir können Euch versichern: wir stehen voll hinter Euch, wenn Ihr diese Entscheidung trefft. Und das nicht nur in Worten. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, damit Euch die breiteste Solidarität auch aus Essen sicher ist. Deshalb haben wir am 1. Mai mit der Unterstützung der Spendensammlung „Einen Stundenlohn für einen Arbeitskampf der Opelaner!“ begonnen. Außerdem haben wir beschlossen, im Fall eines Streiks aus unserer Kasse einen Betrag von 500 € für die Streikunterstützung zu spenden

Mit solidarischen Grüßen

Dietrich Keil Ratsherr von „Essen steht AUF“

Bodo Urbat Vorstandssprecher von „Essen steht AUF“

 


 
Hall0,

ich wollte Sie kurz darüber informieren, dass ich heute 105€ für den Solidaritätskreis überwiesen habe.

Gesammelt wurde das Geld bei einer gemeinsamen IGM Warnstreik Kundgebung von verschiedenen Darmstädter Betrieben mit einer Beteiligung von ca. 180 Kollegen. Einen kurzen Bericht dazu gibt es auch hier.
Der Solidaritätskreis wurde von mir am Mikrofon vorgestellt mit der Losung zum Kampf um jeden Arbeitsplatz, dem Erhalt der Werke für die Arbeitsplätze der Zukunft sowie der Forderung zum Bau von umweltfreundlichen Autos und, dass dafür die Werke gebraucht werden. Der Vorschlag einen Stundenlohn zu spenden wurde von den Kollegen gut aufgegriffen und es landeten neben 1€, und 2€ Stücken auch einige 5€ und 10€ Scheine in der Mütze.

Mit solidarischen Grüßen,
Klaus Schupp, VK Leiter bei Hottinger Baldwin Messtechnik in Darmstadt


 

Liebe Freunde,

wir haben auf euer Konto EUR 60,31 (Einnahmen der Spendensammlung bei der Herner Montagsdemo vom letzten Montag und heute) überwiesen.

Herzliche solidarische Grüße!

Peter Klusmann, für die Montagsdemo Herne

 


 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir (Vertrauensleute und Ford Kollegen) haben beim heutigen Warnstreik der IGM Köln-Leverkusen mit 11.000 Beteiligten und bei der Montagsdemo Köln, Spenden für Eure Streikkasse gesammelt. Innerhalb von nur einer Stunde kamen bei dem Warnstreik 128 Unterschriften für unsere Solidaritätserklärung und 261,24€ für eure Streikkasse zusammen. Unterschrieben und gespendet haben Kollegen, Vertrauensleute und Betriebsräte von verschiedenen Betrieben: Ford, Faurecia, Atlas Copco, Getrag-Ford Transmissions, BP.Abends bei der Montagsdemo kamen nochmal 17 Unterschriften und 116,50€ zusammen. Die insgesamt 377,74€ haben wir bereits überwiesen.

Mit herzlichen Grüßen

i.A. Niko Held

Im Anhang findet ihr unsere Solidaritätserklärung.

 

Solidarität mit den Kollegen von Opel Bochum – „„Spendet für die Streikkasse

Wir machen heute Warnstreik in Köln. „„Wir wollen 5,5% Tariferhöhung für 12 Monate! „Plus für uns –plus für alle“ – wir brauchen ein kräftiges Plus im Geldbeutel für gestiegene Lebenshaltungskosten. Doch was nützt das, wenn der Job verloren geht? Deshalb: Solidarität mit den Kollegen von Opel Bochum. Wir gratulieren Euch: 76% der IGMetall-Mitglieder haben bei der Abstimmung ein klares Zeichen gesetzt: Ihr lasst euch nicht erpressen und akzeptiert keine Werkschließung – weder 2014 noch 2016! Wir wollen Euch Mut machen und zeigen: Wir stehen hinter Euch! Praktische Solidarität heißt für uns, Euch beim nächsten Schritt zu unterstützen. Wir sammeln Spenden mit dem Motto „Einen Stundenlohn für die Streikkasse der Opelaner!“



Hallo,
ich wollte euch nur kurz mitteilen, dass ich heute noch 60 Euro von der Courage Gruppe Recklinghausen überwiesen habe.

herzliche Grüße
Gabi

Wählerinitiative MLPD/Offene Liste


15.05.13

Bielefeld-Herford

c/o Christine Ulrich

An die Opelbelegschaft in Bochum

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 ihr habt den Erpressungsversuchen von General Motors standgehalten – dafür gilt unsere volle Anerkennung.

Auf unserem heutigen Treffen haben wir von der Gründung des Solidaritätskreises erfahren! Eine gute und wichtige Sache. Steht Ihr doch vor der Entscheidung, den nächsten Schritt zu machen und einen selbständigen Streik zu organisieren. Die Arbeiter und ihre Familien können, vor allem auch im Interesse der Jugend, auf keinen Arbeitsplatz verzichten.

Viele Leute denken hier, man liest hier nichts über Euren Kampf, „die Sache bei Opel Bochum ist gelaufen“. Das zeigt aber auch – ein Kampf um jeden Arbeitsplatz kann große Ausstrahlung auf Belegschaften in unserer Region haben.

Wir wissen, ein solcher Streik muss gut vorbereitet und organisiert sein. Aber er braucht auch großen Rückhalt und eine breite Unterstützung in der Bevölkerung. Seid also unserer uneingeschränkten (ostwestfälischen) Solidarität gewiss. Wir werden Euren Kampf nach Kräften bekannt machen, die Solidarität organisieren und etwas für die Streikkasse tun. Eine erste Sammlung brachte 85 Euro ein.

Mit solidarischen Grüßen!

Christine


 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Die Montagskundgebung Berlin erklärt sich einstimmig mit den Opelanern in Bochum solidarisch und sendet Euch herzliche Grüße.
Der Kampf um jeden Arbeitsplatz, den ihr schon seit 2004 führt ist die richtige Strategie um den Opel-Bossen zuzeigen, dass ihr nichts anbrennen lässt.
Die Abwälzung der Krisenlasten in der Auto-Branche, die bei Euch zur Stilllegung führen soll, macht ihr zu Recht nicht mit.
Euren Mut keinen einzigen Arbeitsplatz mehr kampflos herzugeben werden wir breit bekanntmachen.
Wir fordern die 30 Stundenwoche bei vollem Lohn- und Gehaltsausgleich. Durch die Produktionssteigerungen ist diese allemal zu bezahlen. Kürzere Arbeitszeiten bringen mehr Arbeitsplätze.
Die Krise in der Automobilproduktion habt nicht ihr zu verantworten, deswegen muss Opel-Bochum über 2016 hinaus erhalten werden.
Mit lieben Grüßen
HansHeinrich Burmeister (für die Berliner Montagskundgebung)

 


 
Beschlossen am 13.Mai 2013.

Wir Eisenacher beglückwünschen euch zu eurer Entscheidung, die Arbeit nieder zu legen! Wer kämpft kann auch gewinnen. Ihr habt Recht gehabt, die Erpressung abzulehnen. Der Streik ist die logische Konsequenz. Euer Kampf ist auch unser Kampf. Wir könnten die nächsten sein, wenn Bochum erst einmal zu wäre. Ihr könnt euch auf unsere Solidarität verlassen!


 

Hallo Freunde.

Ich wollte euch für euer heutiges Treffen nur schon mal informieren, dass wir mit einigen Vertrauensleuten bei Siemens in Krefeld unter den Kollegen Spenden für den Arbeitskampf sammeln. Dabei sind bisher über 300€ zusammen gekommen. Wir werden das morgen erfassen und genauer melden und zügig überweisen.

Bisher beschränkt sich die Sammlung auf einen Teil der Beschäftigten. Unsere VKL hatte vor einiger Zeit ja auch eine Solierklärung an die Bochumer Opelaner gemacht und wir hoffen, das dem Taten folgen und wir die Sammlung auf breiter Beine stellen können.

Viel Erfolg und solidarische Grüße

Hannes Mast


 

Hallo.

Wir haben jetzt einen ersten Abschluss gemacht und wollen das wie gesagt mit dem VK auf breitere Beine stellen. Ich kann stolz mitteilen, dass wir zum Montag 550€ überweisen werden. Ca. 2/3 haben gespendet, im Schnitt ca. 10€, was wir sehr gut finden, auch wenn es kein ganzer Stundenlohn ist, zeigt das doch eine große Bereitschaft. Wenn es zu einem Streik kommt, wird es vielen Kollegen sicher leichter fallen, zu Spenden. Ich werde das Geld von meinem Konto überweisen.

Solidarische Grüße

Hannes Mast


 

Liebe Kollegen von Opel, liebe Kollegen vom Solikreis.

Letzte Woche haben wir weitere 117€ bar übergeben, gerade haben wir 192,50€ überwiesen. Viel Erfolg weiterhin. Die Fordkollegen würden sich über eine Antwort sehr freuen.

Mit herzlichen, kollegialen Grüßen

i.A. Niko Held